Mariengymnasium im Sommer

Das Mariengymnasium im Sommer

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Das Mariengymnasium zu Besuch am Institut Miquel Bosch i Jover in Artés


Begleitet von den Lehrkräften Frau Beckonert und Herrn Schöpper nahmen in diesem Jahr 14 Schülerinnen und Schüler der EF am nun schon zum vierten Mal stattfindenden Spanien-Austausch unserer Schule teil.

Die Woche vom 18. bis zum 23. Februar verbrachten wir in Artés. Nachdem wir schon einige Wochen zu unseren Austauschschülern Kontakt hatten, ging es endlich los. Mit einer Menge Aufregung, unsere Austauschschüler bald zu treffen, stiegen wir in den Zug. Der Flug nach Barcelona war geschafft und gespannt stiegen wir in den Bus, der uns in die Stadt Artés brachte. Dann waren es nur noch wenige Minuten, bis wir die katalanischen Schüler endlich zum ersten Mal sahen. Plötzlich hielt der Bus und wir wussten, dass wir jetzt eine Woche bei Leuten verbringen werden, die wir noch nie gesehen haben. Daran haben wir gar nicht mehr gedacht, als wir unsere Austauschschüler begrüßten und erste Worte wechselten. Nur ein paar Minuten hatten wir, um uns kennenzulernen, bis wir dann in die jeweiligen Familien gingen. Dort aßen wir unser erstes katalanisches Abendessen und gaben unsere Gastgeschenke ab, über die sich unsere Gastfamilien sehr freuten. Wir lernten unsere Austauschschüler immer besser kennen und fingen an, uns in unserem neuen Zuhause auf Zeit einzuleben. Alles war neu und anders und wir mussten uns erst einmal an die katalonische Lebensweise gewöhnen. Am nächsten Morgen zeigten unsere Austauschschüler uns zum ersten Mal ihren Schulweg, da wir in der katalonischen Schule von der Direktorin begrüßt wurden. Diese hieß uns mit den Worten: „The best things in life are the places you visit and the people you meet” in Artés willkommen und ließ uns dann alleine. Wir waren noch etwas schüchtern und wussten nicht immer, wie wir uns verhalten sollten. Mit ein paar kleinen Spielen hatten wir dies schnell überwunden und wir hatten bereits viel Spaß miteinander. Schnell merkten wir auch, dass wir wohl viele neue Freunde finden werden, mit denen wir eine erlebnisreiche Woche verbringen werden. Unser Lunch aßen wir dann auf dem Schulhof der Schule, bis dann der erste richtige Programmpunkt auf uns wartete. Wir fuhren mit dem Bus in die 30 Minuten entfernte Hauptstadt der Provinz Bages. Nach einer kleinen Stadtführung durch die Stadt Manresa hatten wir Freizeit und konnten die Stadt selbst erkunden. Für uns war alles neu und ohne die Hilfe unserer Austauschschüler hätten wir uns wohl kaum zurechtgefunden. Nach einem ausgiebigem Stadtspaziergang fanden sich alle in einem kleinen Café in der Innenstadt wieder. Anschließend machten wir eine zweite Stadtführung, die uns die schönen Plätze von Manresa sehen ließ. Auch die Altstadt und die Kathedrale La Seu konnten wir besichtigen. Als wir dann zurück waren, aßen wir gemeinsam in einem Restaurant und ließen den Abend ausklingen. Schon jetzt hatten wir das Gefühl, unsere Austauschschüler schon ewig zu kennen. Am Mittwoch besuchten wir die Stadt Tarragona und besichtigten die römischen Stadtmauern, sowie den Zirkus und das Amphitheater. Am Strand haben wir dann alle zusammen unser Lunch gegessen und in der Sonne gelegen. Obwohl es Februar war, fühlte es sich in der Mittagssonne wie Sommer an. Nach dem Abendessen fielen wir alle müde ins Bett. Am Donnerstag wurde in Artes gestreikt, somit konnten wir nicht, wie geplant, den Unterricht der katalanischen Schule besuchen. Alternativ führten uns unsere Austauschschüler zu einem wunderschönen Ort zwischen den Bergen von Artés. Mit einer idyllischen Quelle im Rücken aßen wir unser Lunch und konnten uns dann in der Sonne auf einem großen Felsen ausruhen. Um die Kelterei Caves Gibert zu besichtigen, begaben wir uns auf den Rückweg. Zuerst besuchten wir das Museum am höchsten Punkt von Artés und konnten uns auf eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt freuen. Anschließend durften wir einen Weinkeller besichtigen, in dem uns erklärt wurde, wie dieser hergestellt und gelagert wird. Den Abend verbrachten wir dann bei einem gemeinsamen Abendessen. Uns wurde immer klarer, wie sehr wir schon zusammengewachsen sind. Wir hatten bis hierhin schon so viel Spaß zusammen und wollten gar nicht an den Abschied denken. Aber ein Tag lag ja noch vor uns, den wir in Barcelona verbrachten. Wir haben uns dort das gotische Viertel und andere bedeutende Plätze angeschaut. Doch eine ausgiebige Shoppingtour durfte natürlich auch nicht fehlen. Unsere Austauschschüler zeigten uns die schönsten Plätze und wir wollten gar nicht mehr zurück. Mit lauter Musik und viel Spaß im Bus ging es zurück nach Artés. Da haben wir dann gemeinsam mit den Lehrern in einem stadtbekannten Restaurant gegessen. Der Abschied rückte immer näher und alle waren traurig, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Am nächsten Morgen mussten wir dann schon früh mit dem Bus los.

Bevor wir losgefahren sind, stand uns noch ein emotionaler Abschied bevor. Einige fassten in ein paar berührenden Worten zusammen, was für eine tolle Zeit wir gemeinsam hatten und wie sehr wir zusammengewachsen sind. Auch ein paar Tränen sind geflossen, bevor wir uns dann bis Mai verabschieden mussten. Nachdenklich über eine wundervolle Woche traten wir den Rückweg an und sind dann alle wieder in unsere Heimat zurückgekehrt. Für viele von uns fühlt es sich an, als hätten wir eine zweite Heimat gefunden, und hoffen, dass wir diese schon bald bei einem erneuten Besuch wiedersehen werden. Nach vielen Erlebnissen und schönen Erfahrungen, die wir dort sammeln durften, haben wir alle neue Freunde gefunden, die wir hoffentlich nie verlieren werden.

(Amy Otten, EF)

Fotogalerie:

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. März 2019 09:54

 

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