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Ein Spaziergang durch die Kunstgeschichte - drei Kurse der Q2 besuchten das Museum Kunstpalast in Düsseldorf


Eine Zeitreise durch die Kunstgeschichte

Zusammen mit 3 Kunstkursen fuhr die Q2 am Freitag den 10.01.2020 zum bekannten Kunstpalast in Düsseldorf. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Düsseldorf der Verein zur Errichtung einer Gemäldegalerie gegründet. Im Jahre 1913 wurde dieses Kunstmuseum dann Realität und 2001 wurde es nach einer grundlegenden Sanierung wiedereröffnet.

Der Kunstpalast arbeitet eng mit der Kunstakademie zusammen, so dass viele Werke, die der Kunstakademie gehören, im Ehrenhof ausgestellt sind, also dauerausgeliehen sind. Dadurch kommt es zu einer enormen Vielfalt von über 100.000 Objekten, die die Besucher auf eine Reise durch die Kunstgeschichte schickt, vom Mittelalter bis hin zur Neuzeit, der Modernen und der Gegenwartskunst.

Um einen Einblick in diese Reise zu bekommen haben wir uns in 3 Gruppen geteilt und wurden von einem Führer durch den Kunstpalast mitgenommen.

Zuerst gingen wir in den in den Medienraum wo man sich auf eine Couch legen konnte und an der Decke auf mehrere Fernseher schaute, die schnelle bunte und verwirrende Videos zeigten. Es ist von 1985 und heißt „Fish Flies on Sky“ von Nam June Paik. Er macht dadurch aufmerksam auf die schnelle Globalisierung und Digitalisierung.

Darauf folgend gingen wir in einen Lichterraum, wo Künstler mit dem Licht spielten und so Täuschungen oder auch faszinierende Lichtbilder entwarfen. Dies wurde erstmals nach dem 2. Weltkrieg angewendet zum Beispiel von Günther Uecker.

Danach gingen wir in das Mittelalter und guckten uns ein Öl-Gemälde von Hendrik van Streeck (Niederländer) an, welches das Interieur einer katholische Kuppelkirche zeigt. Dort fand gerade eine Beerdigung in der Kirche statt, wo man auch einen Priester sieht und man erkannte eine Amme, die ein Kind stillt. Es war zu dieser Zeit nicht nur ein Platz zum Beten, sondern auch ein Gemeinschaftsort.


Daraufhin gingen wir in einen islamischen Kunstraum. Dort sah man eine Holztür aus einer alten Moschee, islamische Lichtsymbole und eine hebräische Schreibmaschine. Der Raum verleiht einen starken Ausdruck, da er sehr dunkel gehalten ist und nur die Lichtsymbole und die Schreibmaschine beleuchtet sind.

Weiter gingen wir zu Gemälden, die das Stillleben präsentierten. Diese entwickelten sich am Anfang des 17. Jahrhunderts. Dieses Gemälde aus dem Jahr 1651 zeigt ein großes Prunkstillleben mit Früchten und Geflügel. Es hat außerdem einen christlichen Hintergrund, denn die Weintrauben verkörpern den Wein, also das Blut Christi. Die Speisen und Getränke machen zudem deutlich, dass alles vergänglich ist.


Der nächste Raum war mit sehr großen Gemälden geschmückt. Zum einen zeigten sie den damaligen Kurfürsten Johann Wilhelm II, welcher ein guter Diplomat war und eine geschickte Heiratspolitik betrieb, um den Krieg zu vermeiden. Er ist sehr mächtig dargestellt.


Ein weiteres sehr großes Gemälde von Peter Paul Rubens, welches nur per Schiff und durch den Boden des Palastes in den Raum der 1. Etage gebracht werden konnte, zeigt die Auferstehung der Maria mit einer Krönung durch Engel und die drei Marien, die unten auf sie warteten. Die Menschen damals mochten die Figur Maria, da sie eine Frau aus dem ganz normalen Volk war und generell nur selten in der Bibel erwähnt wurde.


Schließlich sahen wir noch ein Öl-Gemälde aus der Romantik von Theodor Hildebrand, aus dem Jahr 1835. Es zeigt die Ermordung der Söhne Eduards IV. Es stammt aus Shakespeare und zeigt die Mörder und die friedlich schlafenden Kinder. Die Gesichtszüge sind von beiden Gruppen sehr unterschiedlich und schaffen einen Kontrast. Die Kinder sehen schlafend, unschuldig und nichtsahnend aus, währenddessen die Männer wütend und böse Blicke zeigen.


Zum Schluss zeigte Frau Oversohl uns 2 Gemälde die mehr modern und expressionistisch waren. Sie waren eher abstrakt und flächenartig, nicht detailliert. Man benutze jetzt bunte Farben, die die innere Stimmung ausdrücken soll. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch Bilder gemalt, die als Sittenverfall galten und nicht der Gesellschaft entsprachen.

Zusammenfassend kann man also sagen, das wir bei der Führung sehr viel neues Erfahren haben und Frau Oversohl die Führung durch Fragen und Vermutungen interessant und interaktiv gestaltet hat.

Die restlichen drei Stunden durften wir dann in der Düsseldorfer Innenstadt verbringen, bevor wir dann um halb vier zurück nach Bocholt gefahren sind.

Jamira & Zoe


Wir, die Kunstkurse von Herrn Seeger und Frau Platzköster, haben am Freitag, den 10.01.2020 den Kunst Palast in Düsseldorf besucht. Nachdem wir in drei Gruppen aufgeteilt wurden, durchliefen wir eine Zeitreise durch die Kunstgeschichte. Unsere Gruppe begann mit dem Mittelalter, dessen Motto "MEMENTO MORI" (bedenke, dass du sterblich bist!) ist. Aus diesem Grund waren auf den Gemälden Elemente, die die Sterblichkeit symbolisieren sollen, abgebildet. Unser nächste Epoche war die Renaissance, in dieser Epoche wurde den Menschen die Unendlichkeit der Welt klar, was durch den Aufbruch von Kolumbus im Jahr 1492 ausgelöst wurde. Anschließend wurden uns einige Gemälde der Romantik gezeigt. In der Romantik wurde oft die Verbundenheit mit der Natur dargestellt. Unsere Führung endete schließlich bei der Moderne. Das Fazit unser Reise durch die Kunstgeschichte war, dass Elemente und bestimmte Themen in jeder Epoche wieder auftauchen, jedoch anders gestaltet werden. Nach der Führung hatten wir noch ein wenig Freizeit und konnten die Düsseldorfer Altstadt erkunden.

Eine sehr gelungen Exkursion!

Marina und Marit






Zuletzt aktualisiert am Samstag, 01. Februar 2020 09:59

 

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