Mariengymnasium im Sommer

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Aktuelle Informationen (Stand: 21.10.2020)

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

gerne möchte ich Ihnen und Euch vor dem Schulstart nach den Herbstferien einige Informationen zukommen lassen. Die Informationen beziehen sich auf die drei Themen „Reiserückkehr aus Risikogebieten“, „Schulstart nach den Herbstferien“ und „Organisation der Elternsprechtage“.
Zunächst möchte ich gerne darum bitten, die Informationen des Schulministeriums zur Reiserückkehr aus Risikogebieten zur Kenntnis zu nehmen (wesentliche Auszüge daraus: Siehe unten; bei weiteren Rückfragen hierzu schreiben Sie mich bitte an unter: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. – sehr gerne lasse ich Ihnen den Erlass, mit dem ich diese Mail ansonsten nicht überfrachten möchte, zukommen).

Laut heutiger Schulmail sieht es außerdem so aus, dass wir nach den Ferien vollständig im Präsenzunterricht weiter unterrichten werden. Was aber bedeutet es, wenn wir nach den Ferien „normal“ weitermachen? Weiterhin gibt es keine Alternative zur gründlichen und regelmäßigen Lüftung. So ist vorgesehen, dass mindestens alle 20 Minuten für mehrere Minuten und in den Pausen gründlich bei weit geöffneten Fenstern gelüftet wird. Bereits vor den Herbstferien hat mich der Unmut vieler über die dadurch entstehenden Raumtemperaturen erreicht. Leider kann ich darauf aber nur die wirklich absolut unbefriedigende Antwort geben, dass ich daran nichts werde ändern können. Über den Vorschlag, der ebenfalls in den Medien breit diskutiert wurde, dass den Schülerinnen und Schülern des Landes empfohlen werde, sich mit Schals und Decken auszustatten, kann man sicherlich trefflich streiten. Ich fürchte aber, dass es sich hierbei um die einzige Lösung handelt, solange nicht anderweitig Abhilfe geschaffen wird. Und leider bleibt mir nichts als Mut auszusprechen, auch diese Widrigkeiten gemeinsam zu stemmen. Wir haben in den letzten Monaten bereits so viele Unannehmlichkeiten ertragen und relativ unbeschadet bewältigt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir auch diese wirklich unangenehme Situation meistern werden.
Die Schulmail informiert außerdem darüber, dass angesichts deutlich steigender Infektionszahlen von den Herbst- bis zunächst zu den Weihnachtsferien wieder das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am festen Sitzplatz zur Pflicht wird. Grundsätzliche Ausnahmen davon können nur in Einzelfällen aus medizinischen Gründen ausgesprochen werden, worüber die Schulleitung auf der Grundlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attestes befindet.

Wie oben angekündigt, möchte ich schließlich noch gerne auf den Elternsprechtag eingehen. Wie bereits in der Schulkonferenz ausgeführt, können wir den Elternsprechtag aus Infektionsschutzgründen in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden lassen. Wir haben lange und abwägend in verschiedenen Gremien diskutiert, wie sich die Anforderungen an Infektionsschutz – also möglichst wenige Begegnungen unterschiedlicher Personen, Wahrung von Abständen etc. – einerseits und das wichtige Anliegen nach wechselseitigem Austausch zwischen Elternhaus und Schule andererseits miteinander vereinbaren lassen. Wir machten uns also sozusagen auf die Suche nach der viel beschworenen „eierlegenden Wollmilchsau“, die wir aber leider – Sie haben es richtig erraten – nicht gefunden haben. Der anstelle dessen gefundene Kompromiss lautet „so viel Austausch wie möglich, bei so viel Sicherheit wie nötig“. Das heißt konkret, dass vor den Elternsprechtagen (Termin für Klassen 5: 20.11.2020, Termin für Klassen 6 bis 9: 06.11.2020) ein Austausch aller in einer Klasse unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen über alle unterrichteten Schülerinnen und Schüler stattfinden wird. An den Elternsprechtagen selbst werden nur die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer anwesend sein, die ihre Klasse „aufteilen“, so dass eine Hälfte der Eltern, die ein persönliches Gespräch wünschen, einen Termin bei der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer und die andere Hälfte bei deren / dessen Stellvertreter / Stellvertreterin erhalten wird. Die Zuteilung erfolgt dabei über das Klassenleitungsteam und ist insbesondere abhängig von den individuellen Terminwünschen. Das Zeitfenster für die Gespräche ist mit zehn Minuten etwas großzügiger angelegt als sonst. Die Terminvergabe erfolgt – ebenfalls anders als sonst – ganz „old school“ via Terminvergabe über die Klassenlehrerin / den Klassenlehrer. Es wird die Möglichkeit bestehen Zeitfenster anzugeben, innerhalb derer Ihnen dann ein Termin zugeteilt wird. Detailinformationen zum Procedere werden Ihnen aber noch zugehen. In der Oberstufe erfolgt zum einen die Beratung im Rahmen der Mitteilung der „SoMi-Noten“ im Einzelgespräch der Lehrerinnen und Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern selbst und zum anderen durch die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer, die telefonisch Kontakt aufnehmen, wenn das individuelle Noten- und/oder Fehlstundenbild eine Beratung notwendig werden lässt. Ein Elternsprechtag im klassischen Sinne kann für die Oberstufe aufgrund der aktuellen Lage leider nicht angeboten werden. Wir hoffen darauf, in der erfahrungsgemäß aufgrund der Vergabe von Berechtigungen und Abschlüssen beratungsrelevanteren Zeit im Frühling dann persönliche Gespräche führen zu können, wollen hierzu aber keine Prognosen wagen.
Auch die anderen Ausführungen stehen – wie alles andere ja leider auch – unter Vorbehalt, da das Pandemie-Geschehen und die damit einhergehenden Konsequenzen für den Schulalltag nun einmal nicht gut mit letztlicher Gewissheit und Garantie abgeschätzt werden können.

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis!

Mit herzlichen Grüßen
Ruth-Maria Sonntag


Auszüge aus den Informationen zu Verpflichtungen bei der Rückkehr nach Deutschland sowie schulrechtliche Konsequenzen:

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die aktuelle Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) des Landes Nordrhein-Westfalen zu beachten. Wichtigste Verpflichtungen nach der CoronaEinrVO sind die die Quarantänepflicht sowie die Meldepflichten beim zuständigen Gesundheitsamt.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können, wofür es zwei Möglichkeiten gibt: Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein. Und: Testung unverzüglich nach der Einreise, wenn möglich direkt am Flughafen. Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten regelmäßig in Quarantäne begeben (s.o.). Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 21. Oktober 2020 18:03

 

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